DR. OSTHUS

Privatklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Botox bei Migräne

Migräne ist eine neurologische Erkrankung – nicht „nur“ starker Kopfschmerz. Typisch sind pulsierende Schmerzen, Licht-/Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und starke Einschränkung. Bei chronischer Migräne (häufige Kopfschmerztage) kann Botulinumtoxin eine anerkannte Therapie sein.

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Wie die Behandlung wirkt

Migräne kann u. a. dort entstehen, wo überaktive Muskulatur empfindliche Nerven reizt. Botulinumtoxin kann den „Teufelskreis“ durch Muskelentspannung und Hemmung schmerzauslösender Botenstoffe unterbrechen.

Für wen geeignet?

Sinnvoll v. a. bei chronischer Migräne, wenn Medikamente nicht ausreichend helfen oder Nebenwirkungen verursachen. Nicht geeignet u. a. bei Schwangerschaft/Stillzeit oder neuromuskulären Erkrankungen.

Ablauf, Wirkung, Alltag

Injektionen an festgelegten Punkten (z. B. Stirn/Schläfen, ggf. Hinterkopf/Nacken). Behandlung dauert nur wenige Minuten, häufig sehr schmerzarm. Wirkungseintritt nach 2–3 Tagen, maximale Wirkung oft nach ca. 10 Tagen. Keine Ausfallzeit. Wirkung häufig 3–6 Monate, Auffrischung möglich.

Wissenschaftliche Einordnung

Große Studien (z. B. PREEMPT) zeigen eine signifikante Reduktion von Kopfschmerztagen. Botulinumtoxin ist seit 2011 für chronische Migräne zugelassen.

Risiken & mögliche Komplikationen

Rötung/Schwellung, kleine Blutergüsse, kurzfristige Nacken-/Kopfschmerzen; selten Spannungsgefühl.

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